Atemschutz


Die Freiwillige Feuerwehr von Stadtlauringen verfolgt die Philosophie Dienstleistende  aus der ganzen Großgemeinde in den Atemschutz mit einzubeziehen.
Durch regelmäßige gemeinsame Übungen und Fortbildungen erhält man einen sehr guten Ausbildungsstand. Auch die Kammeradschaft unter den Wehren und eine Verbesserung der Zusammenarbeit bei Einsätzen wird dadurch gefördert. Durch die regelmäßigen Ausbildung am Stützpunkt und den Übungen in der ganzen Großgemeinde sind genug Geräteträger ausgebildet um einen Personalmagel vorzubeugen, jedoch viel wichtiger ist, dass immer Ortskundige Feuerwehrmänner vorhanden sind. So hat alleine Birnfeld mit seinem Seniorenstift Barockschloss Birnfeld 7 ortsansässige Geräteträger.

Die Stadtlauringer Stützpunktwehr hat 12 Atemschutzgeräte mit 18 Ersatzflaschen à 6 Liter Atemluft bei 300 bar Druck. Hinzu kommen noch 4 schwere Chemikalienschutzanzüge (CSA). Mit 34 ausgeblideteten Geräteträgen kann man jedes Gerät fast 3-fach besetzen.

Definition

Unter Atemschutz versteht man hauptsächlich Geräte zum Schutz von Personen vor Atem- und Umweltgiften. Die meiste Verbreitung finden Atemschutzgeräte bei den Feuerwehren. Atemschutzgeräte sollen den Geräteträger vor allen bekannten und unbekannten Umwelteinflüssen schützen, die über Mund, Augen oder Nase aufgenommen werden könnten.
Einsatzbereiche der Atemschutzgeräte:
alle hier aufgeführten Punkte sind nur Beispiele für Einsatzmöglichkeiten

  • Wohnungs- und Zimmerbrände
  • Fahrzeugbrände
  • Gefahrgutunfälle
  • Austritt von Gasen

Man unterscheidet zwischen:

  • umluftunabhängigem Atemschutz und
  • umluftabhängigem Atemschutz

Es gibt daher verschiedene Arten von Atemschutzgeräten. Diese können, je nach Schadstoffart und -konzentration mit verschiedenen Atemschutzfiltern bestückt werden.

Bei Brandbekämpfung ist der Atemschutz ein wesentlicher Bestandteil des Eigenschutzes geworden. Dementsprechend gut muss die Schulung der Atemschutzgeräteträger sein und eine zuverlässige Wartung der Geräte erfolgen. Dadurch ist dieses Sachgebiet finanziell ein sehr aufwendiges für diese Hilfsorganisationen geworden. Denn nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Folgekosten müssen berücksichtigt werden. Einerseits sind die Geräte regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern, andererseits ist auch die medizinische Tauglichkeit der Träger in bestimmten Abständen zu überprüfen.
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)